Was tun gegen SPAM in der Mailbox ?


30.11.2008

Wissenschaftler der University of California (Berkely, CA) haben heraus gefunden, dass nur eines von 12,5 Millionen Spam-Mails dazu führt, dass der Empänger/die Empängerin auf einen darin enthaltenen Link klickt und etwas kauft. Anscheinend kein sehr lohnendes Geschäft für Spammer. Wenn man dem allerdings die Millionen von Mails gegenüber stellt, die täglich verschickt werden, dann kann man sich vorstellen, dass es trotzdem ein lukratives Geschäft ist.

Spamfilter gibt es viele und die meisten verrichten auch sehr brav ihren Job. Trotzdem werden unsere Mailboxen täglich mit Spam zu allen möglichen Themen zugemüllt. Man fragt sich: wie kommen diese Leute an meine Mailadresse, warum erhalte ich diesen Newsletter, wozu sind diese komischen Zeichen gut ?

Deshalb nun ein paar Tips, wie man selbst etwas gegen die Spamflut machen kann:

1. Finden wir gemeinsam diese Menschen, die auf Spam antworten und erklären ihnen, dass so etwas sinnlos ist

Produkte, die man dort kaufen kann, sind das Geld und den Aufwand nicht wert und können (wenn es um „Medizin“ geht) sogar gefährliche Plagiate sein  Solange Spammer Gewinn machen, wird die Plage weiter gehen, schaut nichts mehr dabei heraus, hören sie damit auf. So einfach ist das!

2. Sorgsames Umgehen mit der eigenen Mailadresse

Wer in Foren, Communites u.ä. angemeldet ist, muss dort eine Mailadresse eingeben. Verwenden Sie dazu nicht Ihre Hauptadresse, sondern legen Sie eine „Wegwerfadresse“ bei GMX oder anderen kostenlosen Anbietern an.

3. Sorgsames Umgehen mit den Mailadressen von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern

Eine fast gleich große Plage wie Spam sind die Funmails und Kettenmails („das Kind xxx in yyy braucht dringend medizinische Hilfe“, oder so ähnlich). Solche Mails werden gerne weiter geschickt, dabei alle Adressen, die man gerade in seinem Mail-Adressbuch findet, angehängt. Sobald sich nur bei einem der Empfänger ein Programm eingenistet hat, dass Mailadressen sammelt, ist man schon selbst und damit auch alle anderen in einer dubiosen Spammer-Datenbank registriert.

Eine Vielzahl solcher Mails wird von Spammern selbst gestartet und ist damit gleich der Spion selbst.

Wenn es also unbedingt ein Funmail oder eine Versendung an mehrere Empfänger sein muß:
verwenden Sie zumindest die „BCC“-Adressierung, damit werden keine anderen Mailadressen als die des einzelnen Empfängers im Mail selbst angezeigt.

4. Unerwünschte Newsletter

Man erhält viele Newsletter, die man nie abonniert hat. Aber das macht ja nichts, es gibt ja einen Link, über den man sich abmelden kann. Tut man dies, hat man sich meist selbst mit seiner Mailadresse in eine Spammer-Datenbank eingetragen. Solche Newsletter sind nichts anderes als Spam-Mails, die nur zum Zweck ausgeschickt werden, definitive Mailadressen zu erhalten. Wenn man also antwortet ( = sich abmeldet) bestätigt man: ja, diese Mailadresse stimmt.

5. Mails mit sinnlosen oder unleserlichen Texten

diese dienen ebenfalls nur dazu festzustellen, ob es eine der von Spammer wahllos generierten Adressen, tatsächlich gibt. Derartige Mails kommen auch oft mit unleserlichen Zeichen, wenn der Absender zB. chinesische oder kyrillische Schriftzeichen verwendet. Auch hier gilt: Keinesfalls darauf antworten, keine Links anklicken.




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